Insel Rab, MARKTPLÄTZE & PARKANLAGEN

Insel Rab, MARKTPLÄTZE & PARKANLAGEN

Marktplätze im Mittelmeerraum waren schon in der römischen Zeit wahre Bühnen, auf welchen sich das öffentliche und private Leben abgespielt hat.

 
 
Schon immer stellten sie Treffpunkte und Mittelpunkte des Stadtlebens dar. Mit ihren bunten Sonnenschirmen und
Blumen laden sie uns zum Verweilen ein, um den Geist der Stadt zu spüren oder einfach – neue Kraft zu schöpfen.

Die Marktplätze von Rab sind spezifisch – sie erzählen von Legenden.
Der Springbrunnen und die Holzstatue daneben, erzählen von der Schäferin Draga und dem unglücklichen Kalifront, der wegen seiner unsittlichen Liebe von der Göttin Diana bestraft wurde, indem sie die Schäferin in einen Stein, aus dem Wasser quillt, verwandelte und Kalifront auf die Ewigkeit verdammte, Wälder anzubauen, bis er selbst zum Baum wurde.

Das Denkmal auf dem Marktplatz spricht vom Wald Kalifront und das Denkmal im St. Marin Park erzählt uns die Geschichte vom Kleinstaast San Marino bzw. vom Steinmetz Marin, der vor den Heeren des Kaisers Diokletian auf Monte Titano, unweit von Rimini in Italien, flüchtete, dort den Kleinstaat gründete und heilig gesprochen wurde.

Die Inseleinwohner engagieren sich sehr für ihre grüne Umwelt und die Wälder, ob das wegen der Geschichte von Kalifront ist oder weil die Insel wegen ihrer Wälder „dunkel" (Arba) genannt wurde, weiß man nicht. Die Stadtweide von Rab wurde dank dem Förster Pravdoje Belija zur wunderschönen Parkanlage Komrčar, die vom Stadthafen bis hin zu den Festungsmauern reicht und somit eine angenehm kühle Promenade bildet.